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◒Guide CuisineDie Welt auf dem Teller
Suriname

Bojo: Herkunft, Esskultur & Rezept

Bojo ist ein saftiger surinamischer Kuchen aus geriebenem Maniok und Kokos. Zimt, Vanille und häufig Rosinen geben ihm sein warmes Aroma; seine kompakte, fast puddingartige Textur macht ihn zum klassischen Festgebäck.

RegionSuriname
GerichtTraditionelle Spezialität aus Suriname.
Geschmacksprofil

Kulinarisches Porträt

Bojo kommt ohne klassische lockere Kuchenteigstruktur aus. Geriebener Maniok bindet mit Kokosmilch und Kokos zu einer feuchten, dichten Masse, die beim Backen außen leicht karamellisiert.

Herkunft und Bedeutung

Maniok und Kokos gehören seit Langem zur tropischen Küche Surinames. Bojo verbindet diese Zutaten zu einem beliebten Kuchen für Geburtstage, Feiertage und andere gemeinschaftliche Anlässe.

Varianten

Je nach Familie unterscheiden sich Würzung, Mengen und Beilagen. Diese Varianten sind Teil der surinamischen Küchentradition und keine Abweichung von einer einzigen verbindlichen Rezeptfassung.

Küchenwissen

Für ein gutes Ergebnis sind die für dieses Gericht typischen Zutaten und die passende Gartechnik entscheidend. Huhn und anderes Fleisch vollständig durchgaren; Maniok und Tayer nur fachgerecht vorbereitet und vollständig gegart verwenden.

Selbst kochen

Bojo zubereiten

4–6 Portionen

Zutaten

  • 1 kg fein geriebener Maniok
  • 300 g Kokosraspel
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Zucker
  • 100 g Rosinen
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanille
  • 1 Prise Salz
  • optional etwas Rum-Aroma

Zubereitung

  1. Geriebene Maniokmasse mit Kokosraspeln, Zucker und Salz vermengen.
  2. Kokosmilch, geschmolzene Butter, Vanille und Zimt einarbeiten.
  3. Rosinen unterheben und die Masse in eine gefettete Backform füllen.
  4. Bei etwa 175 °C langsam backen, bis der Kuchen gesetzt und die Oberfläche goldbraun ist.
  5. Bojo vollständig auskühlen lassen und erst dann in kompakte Stücke schneiden.