Escudella: Herkunft, Esskultur & Rezept
Escudella ist der bekannteste Eintopf Andorras: eine kräftige Brühe mit Fleisch, Wurst, Kichererbsen, Gemüse und oft kleinen Pasta- oder Reiskomponenten – ein klassisches Wintergericht…
Entdecken →Canelons Andorrans sind überbackene Teigrollen mit Fleischfüllung – ein Festtagsgericht, das Andorra mit dem breiteren katalanischen Raum teilt und besonders in der kalten Jahreszeit beliebt ist.
Die Cannelloni werden mit fein gehacktem oder geschmortem Fleisch gefüllt, in eine Form gelegt und mit Béchamel und Käse goldbraun überbacken. Das Ergebnis ist reichhaltig, weich und wohltuend – genau die Art von Küche, die in einem Bergland großen Zuspruch findet.
Canelons kamen historisch über die katalanische Küche in den Pyrenäenraum und wurden dort stark heimisch. In Andorra passen sie hervorragend in die festliche Familienküche, etwa an Wochenenden oder Feiertagen, wenn Zeit für Ofengerichte und reichhaltige Saucen ist.
Füllungen variieren stark: Mischungen aus Kalb, Schwein oder Geflügel sind verbreitet, teilweise mit Resten von Braten. Manche Versionen sind besonders sahnig, andere setzen stärker auf den Fleischgeschmack. Obenauf kommt meist geriebener Käse für die Kruste.
Die Béchamel sollte cremig, aber nicht zu dick sein, damit die Canelons saftig bleiben. Wird bereits gegarte Fleischfüllung verwendet, reicht beim Überbacken vor allem das Durchwärmen und Gratinieren; zu langes Backen trocknet die Pasta aus.