Pannenkoeken: Herkunft, Esskultur & Rezept
Große dünne niederländische Pfannkuchen, herzhaft oder süß belegt.
Entdecken →Fasnachtsküachle sind knusprige, dünn ausgezogene Fettgebäcke, die in Liechtenstein fest zur Fasnachtszeit gehören. Heiß ausgebacken und mit Puderzucker bestäubt sind sie leicht, mürbe und festlich.
Der schlichte Teig aus Mehl, Ei, Rahm, Butter und einer Prise Salz wird sehr dünn ausgerollt. Im heißen Fett wölbt und kräuselt er sich, wodurch ein zart-knuspriges Gebäck mit unregelmäßiger Oberfläche entsteht.
Die Küachle gehören zur sogenannten fünften Jahreszeit. Sie stehen damit weniger für tägliche Hausmannskost als für einen klaren Brauch: gemeinsames Backen, Fasnachtsveranstaltungen und das süße Gebäck als Teil des saisonalen Feierns.
Form und Größe unterscheiden sich von Haushalt zu Haushalt. Manche Küachle werden rund ausgezogen, andere eher frei geformt. Zusätzliche Aromen sind nicht nötig; Puderzucker reicht meist als Abschluss.
Der Teig muss dünn sein, damit das Gebäck leicht und knusprig wird. Das Fett sollte heiß, aber nicht rauchend sein. Nach dem Frittieren nur kurz abtropfen lassen und erst dann großzügig mit Puderzucker bestäuben.