Zum Inhalt springen
Guide CuisineDie Welt auf dem Teller
Westliches Hochland

Jocón: Herkunft, Esskultur & Rezept

Grüner Hähncheneintopf mit Tomatillos, Koriander und grünen Aromaten – frisch, säuerlich und deutlich kräuterbetont.

RegionWestliches Hochland
GerichtGrüner Hähncheneintopf mit Tomatillos, Koriander und grünen Aromaten – frisch, säuerlich und deutlich kräuterbetont.
Geschmacksprofil

Jocón: kulinarisches Porträt

Grüner Hähncheneintopf mit Tomatillos, Koriander und grünen Aromaten – frisch, säuerlich und deutlich kräuterbetont.

Herkunft und Bedeutung

Jocón wird besonders mit dem westlichen Hochland und Maya-Küchentraditionen verbunden. Seine grüne Farbe und frische Säure unterscheiden ihn deutlich von den dunkleren, gerösteten Recados.

Aromen und Technik

Typisch sind Recados aus gerösteten Tomaten, Chilis, Samen und Gewürzen. Rösten erzeugt Tiefe, während Kräuter, Tomatillos und Chilis je nach Gericht Frische, Säure oder Wärme beisteuern.

Tipps für zu Hause

Tomaten, Chilis und Samen getrennt rösten, damit nichts verbrennt. Getrocknete Chilis sollen aromatisch, nicht schwarz werden. Bei Tamales die Masa weich halten und genügend Zeit zum vollständigen Dämpfen einplanen.

Selbst kochen

Jocón zubereiten

4 Portionen

Zutaten

  • 1 kg Hähnchen
  • 500 g Tomatillos
  • 1 Bund Koriander
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 500 ml Brühe
  • Salz

Zubereitung

  1. Hähnchen in leicht gesalzener Brühe sanft vorgaren.
  2. Tomatillos, Paprika, Frühlingszwiebeln und Knoblauch rösten oder kurz garen.
  3. Mit Koriander, gerösteten Kürbiskernen und etwas Brühe pürieren.
  4. Grüne Sauce in einen Topf geben und einige Minuten köcheln lassen.
  5. Hähnchen zufügen und fertig garen, ohne die Sauce unnötig lange zu kochen, damit ihre Frische erhalten bleibt.