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◒Guide CuisineDie Welt auf dem Teller
Suriname

Surinaamse Nasi: Herkunft, Esskultur & Rezept

Surinaamse Nasi ist gebratener Reis mit deutlich javanischen Wurzeln. Sojasauce, Gewürze, Gemüse und häufig Huhn machen daraus ein herzhaftes Alltagsgericht, das in Suriname eine eigene Identität entwickelt hat.

RegionSuriname
GerichtTraditionelle Spezialität aus Suriname.
Geschmacksprofil

Kulinarisches Porträt

Die surinamische Nasi ist trockener und würziger als einfacher gekochter Reis und lebt vom Braten bei hoher Hitze. Ketjap, Knoblauch und javanisch geprägte Gewürze sorgen für die typische dunkle, aromatische Würzung.

Herkunft und Bedeutung

Javanische Vertragsarbeiter brachten ihre Reisküche aus dem damaligen Niederländisch-Ostindien nach Suriname. Nasi wurde dort mit verfügbaren Zutaten und anderen kulturellen Einflüssen weiterentwickelt und gehört heute selbstverständlich zur nationalen Alltagsküche.

Varianten

Je nach Familie unterscheiden sich Würzung, Mengen und Beilagen. Diese Varianten sind Teil der surinamischen Küchentradition und keine Abweichung von einer einzigen verbindlichen Rezeptfassung.

Küchenwissen

Für ein gutes Ergebnis sind die für dieses Gericht typischen Zutaten und die passende Gartechnik entscheidend. Huhn und anderes Fleisch vollständig durchgaren; Maniok und Tayer nur fachgerecht vorbereitet und vollständig gegart verwenden.

Selbst kochen

Surinaamse Nasi zubereiten

4–6 Portionen

Zutaten

  • 350 g Langkornreis, am besten vom Vortag
  • 350 g Hähnchenfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2–3 EL süße Sojasauce bzw. Ketjap
  • 1 EL salzige Sojasauce
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Öl
  • Chili nach Geschmack

Zubereitung

  1. Reis vorkochen, vollständig auskühlen lassen und auflockern.
  2. Hähnchen klein schneiden und in heißem Öl kräftig anbraten.
  3. Zwiebel, Knoblauch und Gewürze zufügen und aromatisch rösten.
  4. Reis unterheben und bei hoher Hitze mit Ketjap und Sojasauce gleichmäßig braten.
  5. Mit Frühlingszwiebeln und nach Wunsch Chili abschmecken und heiß servieren.