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Guide CuisineDie Welt auf dem Teller
Jalisco / Guerrero / Landesweit

Pozole Rojo: Herkunft, Esskultur & authentisches Rezept

Kräftiger Eintopf mit Nixtamal-Mais und Schweinefleisch in roter Chilibrühe, serviert mit Kohl, Radieschen, Limette und Oregano.

RegionJalisco / Guerrero / Landesweit
GerichtKräftiger Eintopf mit Nixtamal-Mais und Schweinefleisch in roter Chilibrühe, serviert mit Kohl, Radieschen, Limette und Oregano.
Geschmacksprofil
JALISCO / GUERRERO / LANDESWEIT

Pozole Rojo: kulinarisches Porträt

Kräftiger Eintopf mit Nixtamal-Mais und Schweinefleisch in roter Chilibrühe, serviert mit Kohl, Radieschen, Limette und Oregano.

HERKUNFT & GESCHICHTE

Geschichte und kulturelle Bedeutung

Pozole hat vorspanische Wurzeln. Der zentrale Bestandteil ist nixtamalisierter Mais, dessen Verarbeitung bereits in mesoamerikanischen Kulturen von grundlegender Bedeutung war. Heute gibt es zahlreiche regionale Formen; Pozole Rojo ist besonders mit Jalisco und Guerrero verbunden.

AROMEN & TEXTUR

Woran eine gute Zubereitung erkennbar ist

Hominy beziehungsweise vorgekochter Nixtamal-Mais muss weich, aber nicht zerfallen sein. Die rote Sauce aus getrockneten Chilis wird separat püriert und in die Brühe eingearbeitet. Frische Garnituren bringen den entscheidenden Kontrast.

KÜCHENPRAXIS

Tipps, Servierweise und Varianten

Für beste Brühe Fleisch mit Knochen verwenden. Die Chilis nur kurz rösten und nicht verbrennen. Pozole lässt sich hervorragend vorbereiten und gewinnt über Nacht an Tiefe.

Selbst kochen

Pozole Rojo zubereiten

6 Portionen

Zutaten

  • 900 g Schweineschulter
  • 500 g Schweineknochen oder Rippchen
  • 800 g gekochter Hominy/Nixtamal-Mais
  • 4 Guajillo-Chilis
  • 2 Ancho-Chilis
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL mexikanischer Oregano
  • 2 l Wasser oder Brühe
  • Salz
  • Zum Servieren: fein geschnittener Weißkohl
  • 6 Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • Limetten
  • Oregano
  • Tostadas

Zubereitung

  1. Schweinefleisch und Knochen mit halber Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, Lorbeer und Wasser aufkochen. Abschäumen und 60–75 Minuten sanft garen.
  2. Chilis entstielen, entkernen, kurz trocken anrösten und 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  3. Chilis mit restlichem Knoblauch, etwas Kochwasser und Kreuzkümmel fein pürieren und durch ein Sieb streichen.
  4. Chilisauce in die Brühe rühren. Hominy zugeben und alles weitere 30 Minuten leise köcheln.
  5. Fleisch zerpflücken oder in Stücke schneiden, zurück in den Topf geben und mit Salz sowie Oregano abschmecken.
  6. Sehr heiß in Schalen servieren und erst am Tisch mit Kohl, Radieschen, Zwiebel, Limette, Oregano und Tostadas ergänzen.