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◒Guide CuisineDie Welt auf dem Teller
Monaco

Socca: Herkunft, Esskultur & Rezept

Socca ist ein hauchdünner Fladen aus Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl, der sehr heiß gebacken und direkt aus dem Ofen mit reichlich schwarzem Pfeffer gegessen wird.

RegionMonaco
GerichtTraditionelle Spezialität aus Monaco.
Geschmacksprofil

Kulinarisches Porträt

Nur wenige Zutaten sind nötig, dafür zählt die Technik. Der dünnflüssige Teig wird in einer stark erhitzten, geölten Form gebacken, bis der Rand dunkel und knusprig wird, während die Mitte weich und leicht cremig bleibt.

Herkunft und Bedeutung

Socca ist eng mit Nizza und der ligurischen Farinata verwandt und gehört zum gemeinsamen Streetfood-Erbe der Côte d’Azur. In Monaco ist sie auf Märkten und als unkomplizierter Snack fest verankert.

Varianten

Der Grundteig bleibt minimalistisch. Einige Köche geben Rosmarin oder Kräuter dazu, traditionell genügt jedoch schwarzer Pfeffer. Dickere Versionen werden weicher, sehr dünn gebackene besonders knusprig.

Küchenwissen

Der Teig sollte mindestens 30 Minuten ruhen, damit das Kichererbsenmehl vollständig quellen kann. Ein sehr heißes Blech oder eine gusseiserne Pfanne ist entscheidend für die typische geröstete Oberfläche.

Selbst kochen

Socca zubereiten

4 Portionen

Zutaten

  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 375 ml Wasser
  • 3 EL Olivenöl plus mehr für die Form
  • 3/4 TL Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl und Salz mischen, Wasser langsam einrühren und anschließend Olivenöl zugeben. Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Backofen mit einer schweren Pfanne oder einem Blech auf höchstmögliche Temperatur vorheizen.
  3. Heiße Form großzügig mit Olivenöl ausstreichen und eine dünne Schicht Teig einfüllen.
  4. Unter starker Oberhitze oder sehr heiß im Ofen backen, bis die Oberfläche kräftig gebräunt und der Rand knusprig ist.
  5. In Stücke reißen oder schneiden und sofort mit viel schwarzem Pfeffer servieren.