Ramen: Herkunft, Esskultur & Rezept
Nudelsuppe aus Brühe, Tare, Aromaöl, Nudeln und präzise abgestimmten Toppings.
Entdecken →Titiwi Accra sind kleine, würzige Fischküchlein beziehungsweise Fritters aus den winzigen Titiwi-Fischen, Mehl, Kräutern und Gewürzen. Frisch ausgebacken sind sie außen knusprig, innen saftig und gehören besonders während Dominicas Creole-Saison zu den charakteristischen Snacks.
Accra bezeichnet in der Karibik verschiedene frittierte Küchlein. Auf Dominica ist die Titiwi-Version besonders eigenständig: Die kleinen saisonalen Fische werden mit Kräutern, Zwiebel, Pfeffer und einem leichten Teig vermischt und löffelweise goldbraun gebacken. Das Ergebnis ist intensiv maritim, aber angenehm kompakt.
Titiwi sind winzige Jungfische, die an bestimmten Flussmündungen gefangen werden. Ihre Verfügbarkeit ist saisonal, weshalb Titiwi Accra stark mit lokalen Märkten, Festen und der Creole-Zeit verbunden ist. Das Gericht zeigt, wie eng Dominicas Küche mit Flüssen und Küstengewässern verknüpft ist.
Wenn Titiwi außerhalb Dominicas nicht erhältlich sind, lässt sich die Technik mit sehr fein gehacktem kleinen Weißfisch oder anderen kleinen Fischen nachvollziehen. Manche Teige enthalten Ei, andere nur Mehl und Wasser. Chili kann fein eingearbeitet oder als Sauce separat gereicht werden.
Die Fischmasse darf nicht zu nass sein, sonst zerfallen die Fritters. Öl auf etwa 175 °C erhitzen und nur kleine Portionen ausbacken. So werden die Küchlein außen schnell knusprig, ohne innen trocken zu werden.