Tô
Fester Brei aus Hirse, Sorghum oder Mais, der mit Okra-, Blattgemüse-, Tomaten- oder Erdnusssaucen gegessen wird.
Mehr erfahren & Rezept →Burkina Fasos Küche: Tô, Riz gras, Babenda, Gonré, Benga, Perlhuhn, Brochettes und Dèguè.
Die Küche Burkina Fasos verbindet Sahel und Savanne. Getreidebreie, Reis, Hülsenfrüchte, Blattgemüse, Erdnüsse und intensive Würzzutaten bilden ein eigenständiges kulinarisches System.
Burkina Faso liegt zwischen Sahel und feuchteren Savannen. Hirse, Sorghum, Mais und Reis reagieren auf diese unterschiedlichen Anbaubedingungen und prägen die regionale Küche.
Tô ist weit mehr als ein einzelnes Rezept. Je nach Region und Haushalt wird Hirse-, Sorghum- oder Maismehl zu einer festen Masse gekocht und mit Sauce gegessen.
Babenda verbindet Blattgemüse, Reis und Erdnüsse. Soumbala oder getrockneter Fisch können dem Gericht zusätzliche Tiefe geben.
Fermentierte Samen des Néré-Baums werden zu Soumbala verarbeitet. Das intensive Würzmittel gibt Saucen und Getreidegerichten einen unverwechselbar herzhaften Charakter.
Riz gras ist besonders in Städten und bei Feiern beliebt. Der Reis gart im selben Topf wie Tomatenbasis, Gemüse und Fleisch und nimmt deren Aromen vollständig auf.
Augenbohnen liefern wichtiges pflanzliches Eiweiß. Für Gonré wird eine Bohnenmasse gewürzt und gedämpft – eine charakteristische Mossi-Zubereitung.
Die Kombination aus Reis und Augenbohnen ist nahrhaft, alltagstauglich und wird mit Tomaten- oder Chilisauce zu einer vollständigen Mahlzeit.
Perlhuhn und Huhn sind in Restaurants, an Grillständen und bei Festessen verbreitet. Besonders lokale, langsam gewachsene Tiere besitzen einen festen Platz in der Esskultur.
Abends prägen Grillrauch und Fleischspieße vielerorts das Straßenbild. Brochettes werden heiß vom Grill mit Zwiebeln und scharfer Sauce gegessen.
Erdnüsse binden Saucen und liefern Energie; Okra sorgt für charakteristische Textur. Frische und getrocknete Blätter erweitern das Spektrum der Saucen zu Tô.
In den beiden großen Städten treffen regionale Traditionen auf Maquis, Restaurants und Streetfood. Bobo-Dioulasso ist zugleich ein wichtiges kulinarisches Zentrum des Westens.
Mahlzeiten werden häufig geteilt. Bei Besuchen und Festen sind großzügiges Servieren, Getränke und Fleischgerichte wichtige Zeichen der Gastfreundschaft.
Fester Brei aus Hirse, Sorghum oder Mais, der mit Okra-, Blattgemüse-, Tomaten- oder Erdnusssaucen gegessen wird.
Mehr erfahren & Rezept →Reis gart direkt in einer würzigen Tomatenbasis mit Gemüse und Fleisch und nimmt dabei den gesamten Geschmack des Topfes auf.
Mehr erfahren & Rezept →Mossi-Gericht aus Blattgemüse, Reis, Erdnusspulver und häufig Soumbala oder getrocknetem Fisch.
Mehr erfahren & Rezept →Gedämpfte Küchlein aus pürierten Augenbohnen gehören zur traditionellen Mossi-Küche und werden herzhaft gewürzt.
Mehr erfahren & Rezept →Reis und Augenbohnen werden gemeinsam gegart und meist mit einer würzigen Tomaten-Zwiebel-Sauce serviert.
Mehr erfahren & Rezept →Perlhuhn wird kräftig gewürzt und in einer aromatischen Sauce zubereitet; in Burkina Faso ist Perlhuhn ein geschätztes Fest- und Restaurantgericht.
Mehr erfahren & Rezept →Über starker Hitze gegrillte Fleischspieße mit Zwiebel, Chili und Gewürzen stehen für die lebendige Straßen- und Grillküche.
Mehr erfahren & Rezept →Kühles Dessert aus gedämpften Hirse- oder Couscouskörnchen und gesüßter Milch beziehungsweise Joghurt.
Mehr erfahren & Rezept →Tô gehört zu den wichtigsten Alltagsgerichten. Der feste Brei aus Hirse, Sorghum oder Mais wird mit unterschiedlichen Saucen gegessen.
Ein traditionelles Mossi-Gericht aus Blattgemüse, Reis und Erdnüssen, häufig ergänzt durch Soumbala oder getrockneten Fisch.
Ein kräftiges Würzmittel aus fermentierten Samen des Néré-Baums.
Gedämpfte Küchlein aus einer gewürzten Masse von Augenbohnen.
Ein westafrikanisches Ein-Topf-Reisgericht, bei dem Reis in einer Tomatenbasis mit Gemüse und häufig Fleisch gart.
Hirse, Sorghum, Mais, Reis, Augenbohnen, Erdnüsse, Okra, Blattgemüse, Soumbala, Tomaten, Zwiebeln und Fleisch.